Jahreslosung 2025: "Prüft alles und behaltet das Gute" (1. Thessalonicherbrief, Kapitel 5, Vers 21)
Trotz Grippewelle fanden sich am Samstag knapp 50 Kinder im Evangelischen Gemeindehaus zum ökumenischen Kinderbibeltag ein. Die Veranstaltung startete mit flotter Musik und Liedern. Danach stellte sich Artist Artur vor, der allerlei Zirkussachen mitgebracht hatte. Anna, seine Freundin, wollte sich gern an den artistischen Zirkussachen ausprobieren, fühlte sich aber wenig bereit dazu. Artur hingegen gab Anna eine Geschichte zu bedenken: Auch Noah wurde einst von Gott um eine große Aufgabe beauftragt, er sollte ja eine riesige Arche bauen. Auch Noah fühlte sich dieser Aufgabe nicht gewachsen, hat sie dann aber letztendlich angenommen und sogar gemeistert. Nach und nach ließ sich Anna überzeugen und so probte sie mit den Kindern an den Geräten. Die Kinder konnten auf einem Seil balancieren, mit einem Ball, Schirm oder Stange. In der Kirche fand sich ein großer Ball auch zum Balancieren. Natürlich durfte auch die Jonglage mit Tüchern oder Bällen nicht fehlen. Weiter wurde kräftig an Lunastix und Diabolos geübt. Hier gab es wahre Naturtalente. Mut war für die Schwerterkiste gefragt und das Betreten von Nagelbrett und Scherben.
Drei Jungs trauten sich sogar, auf dem Nagelbrett eine Pyramide zu bauen.
Zur großen Aufführung vor den Eltern kam es dann am Sonntag im Gottesdienst. Auch hier machte Artur – auch den Erwachsenen – nochmals Mut, mit Gottvertrauen die oft nicht angenehmen Aufgaben anzugehen. Inzwischen konnten alle die Lieder fast auswendig singen. Die Zirkusaufführung machte deutlich, in welch kurzer Zeit die Kinder sich mit den verschiedenen Geräten angefreundet hatten. So sah man Spagat auf dem Seil und Diabolos, die unendlich bewegt und gedreht werden konnten. Furchtlos und Huckepack marschierten die Kinder über scharfe Scherben und anmutig wurden die Tücher geschwungen.
Nach dem Gottesdienst gab es noch einen gemeinsamen Ausklang mit Sekt, Kaffee, Kuchen, Waffeln und Popcorn. An dieser Stelle herzlichen Dank an alle Kuchenspender*innen. Ganz besonders erwähnt werden sollten die Mütter, die sich bereit erklärt hatten, an den Geräten Hilfestellung zu leisten, aber auch an den TSGV für die Matten, den Konfirmand*innen für ihr Anspiel, den Mitarbeiter*innen des CVJM und dem tatkräftigen Küchenteam an den beiden Tagen. Wir freuen uns schon auf den nächsten ökumenischen Kinderbibeltag.
Anke Wolke
Kinderbibeltag 24.09.2022
Schon am Morgen gingen bange Blicke gen Himmel und man fragte sich immer wieder „Hält das Wetter?“. Auch die Wetter-Apps gaben nur widersprüchliche Angaben. So standen um 10 Uhr Mitarbeiterinnen, JungscharleiterInnen, KonfirmandInnen und vor Allem gut 20 Kinder am Start, um den Tag zu erleben.
Der Kinderbibeltag fand in diesem Jahr ausnahmsweise im Waldstadion statt, da unser „Stammplatz“, das Häusle leider besetzt war. Aber das tat im Programm keinen Abbruch. Los ging’s mit den Kinderbibeltagshits wie „Wir feiern heut‘ ein Fest“ und „Sei mutig und stark“. Nach einer kurzen Begrüßung durch Pfarrer Scheytt-Stövhase erfuhr man in der folgenden Geschichte, dass auch Königin Esther mutig und stark sein musste, indem sie ihr Volk, die Juden, vor einem Angriff bewahrte. In Gruppen eingeteilt marschierten die Kinder jetzt durch den Albershäuser Wald, wo auch ihr Mut gefragt war. So mussten sie z.B. mit verbundenen Augen durch ein unbekanntes Waldstück gehen. Bei der Rückkehr zum Waldstadion, konnte schon das heißersehnte Hotdog verspeist werden. Da das Wetter weiter hielt, konnten wir draußen noch Steine bemalen und im Waldstadion spielen. Anschließend wurde der Tag so begonnen, wie er angefangen hat, und wir sangen nochmals „unsere Hits“, begleitet von der Band. Dann endete leider schon wieder der Kinderbibeltag, kurz vor dem einsetzenden Dauerregen.
Wir möchten uns ganz herzlich bei der Gemeinde Albershausen für das Überlassen des Waldstadions bedanken, sowie bei allen engagierten Helferinnen und Helfern, ohne deren Engagement der Kinderbibeltag nicht hätte stattfinden können.
Anke Wolke