Menü
Albershausen

Bericht vom Jungscharzeltlager 2016

Unter dem Motto „Wilder Westen“ startete am Donnerstag wieder unser jährliches Jungscharzeltlager. 61 Cowgirls und Cowboys bauten am Nachmittag ihre Zelte am CVJM-Häusle auf, um vier abenteuerliche Tage mit den 21 Mitarbeitern zu verbringen. Nach der Begrüßung der diesjährigen Leitung, unser FSJler Christian Köngeter mit Unterstützung von Katharina Kolbe, wurden erst einmal Kennenlernspiele in den Zeltgruppen von je 10 Kindern gespielt. Danach stand Bibelarbeit auf dem Programm. Das Thema war die Geschichte vom barmherzigen Samariter, auf welche die Kinder mit einem Vorspiel vorbereitet wurden. Nach dem ersten Abendessen, traditionell Spaghetti Bolognese, gab es eine spannende Nachtwanderung. Bereits in der ersten Nacht fielen die meisten, müde vom Aufbau und der Aufregung, auf ihre Luftmatratzen.

Die Energie wurde am Freitag auch gebraucht: es ging in die Wilhelma. Das Wetter spielte glücklicherweise mit, und nachdem alle Kinder und Betreuer mit Sonnenschutz und Vesper ausgerüstet worden waren, brachen wir im Fußmarsch zum Ebersbacher Bahnhof auf. Nach einer problemlosen Zugfahrt und nicht allzu langen Laufwegen waren wir schon umgeben von lustigen Pinguinen, wilden Raubkatzen und exotischen Fischen. Die einen oder anderen Schlafmützen, die in der ersten Nacht noch nicht genügend Schlaf bekommen hatten, wurden mit einem Eis wieder motiviert. Nach diesem gelungenen Ausflug wurden wir dann von vielen fahrbereiten Eltern in Ebersbach erwartet, und die müden Füße wurden ein bisschen entlastet.

Nachmittags wurde dann erst einmal ausgiebig im Waldstadion geduscht, bevor uns das Küchenteam wieder mit köstlichem Chili con Carne (für die Vegetarier, wie am Vortag auch, natürlich sin Carne) und einem Mandarinentraum verwöhnte. Den anstrengenden Tag ließen wir dann mit einem lustigen Animationsfilm ausklingen.

Auch der Samstag war vollbepackt mit Action. Nach einer weiteren Bibelarbeit mit Quiz- und Bastelstunde, in welcher die Kinder eine coole Tomahawk bauten, ging es in die erste Workshop-Runde: Speckstein, Lagerbau, Traumfänger basteln, Batiken und vieles mehr durfte vor und nach dem Mittagessen ausprobiert werden. Am späteren Nachmittag startete dann das berüchtigte Geländespiel, dieses Mal „Cowboys gegen Indianer“, das leider wieder einmal abgebrochen werden musste – was nicht weiter schlimm war, denn wir hatten super Wetter und einer kleinen Wasserschlacht stand daher nichts im Wege. Nachdem Cowboys und Indianer also doch zusammen und nicht gegeneinander gespielt hatten, freuten sich alle auf den Showabend, der wieder ein voller Erfolg war. In dieser Nacht war wirklich jeder besonders müde, und doch endete diese frühzeitig. Ein kurzes, aber sehr lautes Gewitter weckte uns in den frühen, verregneten Morgenstunden. Trotz Müdigkeit und einem kleinen Schrecken musste aber wohl oder übel aufgeräumt und langsam abgebaut werden. Nach getaner Arbeit gab es noch eine Abschlussandacht von Christian und einer Abschiedschnecke auf der Wiese, auf der das Zeltlager angefangen hat – und es nächstes Jahr sicher wieder wird!

Katharina Kolbe